Gotthelf – Das Musical

Aus einem Konzert wird ein Musical: Der Verein Symphonische Kulturevents wollte das traditionelle Konzert des symphonischen Blasorchesters erstmals um Gesang und Schauspiel erweitern. Gleichzeitig sollte das Orchester selbst während der Aufführung unsichtbar bleiben. Die Inszenierung folgte dabei einem einfachen dramaturgischen Prinzip: Das Orchester war während des gesamten Musicals nur zu hören. Erst mit dem Fallen des Vorhangs wurde es für das Publikum sichtbar und erhielt damit seinen grossen Auftritt.

Als Grundlage diente die Geschichte «Die Käserei in der Vehfreude» von Jeremias Gotthelf. Im Zentrum steht ein Verdingkind, das sich gegen die Widerstände der Dorfgemeinschaft behaupten muss. Intrigen und Konflikte treiben die Geschichte voran, bis sie schliesslich in einem Happy End mündet.

Das Bühnenbild übersetzte die gesellschaftlichen Gegensätze der Geschichte in eine klare räumliche Struktur. Auf der rechten Seite befand sich das Zuhause des Verdingkinds, auf der linken Seite die Häuser des Ammanns und einer weiteren Dorffamilie.

Die räumliche Trennung machte die sozialen Beziehungen sichtbar und gab der Geschichte einen klaren visuellen Rahmen, während die Musik aus dem Verborgenen die gesamte Inszenierung zusammenhielt.


Weitere Impressionen

Erbrachte Leistungen: Bühnenbild (Idee & Konzept), Kostümbild (Idee, Konzeptn & Realisation), Regieassistenz

In Zusammenarbeit: Symphonischer Kulturverein, Symphonisches Blasorchester Kreuzlingen, Florian Rexter

Copyright Bilder: Symphonischer Kulturverein